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Buch-Nr.                                              124

Besprechung am                                 9.11.2018

Buchtitel                                              Die Hauptstadt

Autor                                                    Robert Menasse

Erscheinungsjahr                                11.09.2017, 459 Seiten

Verlag                                                  Suhrkamp

ISBN                                                     978-3-518-42758-3

 

Romankategorie/Inhalt      elegant geschriebene pointen- und gedanken-reiche Tragikomödie überdas Leben und die Arbeit der EU  in Brüssel

Was war gut          Eintauchen in verschieden Protagonisten, die sehr feinund umfassend geschildert werden,

was war schlecht  manche sehen leichte Längen, der Krimiplott erschließt sich nicht jedem

Empfehlung                             kann man lesen

BLK, BLK-Rang                       8,4, 26/124

Kritiken-Auszug                   

Originaltitel                          

Übersetzerin                         

 

Klappentext: Der große europäische Roman

In Brüssel laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen.

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er muss aus politischen Gründen einen Mordfall auf sich beruhen lassen; zu den Akten legen wäre zu viel gesagt, denn die sind unauffindbar. Und Alois Erhart, Emeritus der Volkswirtschaft, soll in einem Think-Tank der Kommission vor den Denkbeauftragten aller Länder Worte sprechen, die seine letzten sein könnten.
In seinem neuen Roman spannt Robert Menasse einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und großen Gefühlen.
Und was macht Brüssel? Es sucht einen Namen – für das Schwein, das durch die Straßen läuft. Und David de Vriend bekommt ein Begräbnis, das stillschweigend zum Begräbnis einer ganzen Epoche wird: der Epoche der Scham.

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